Die Highlights aus Sendung VI – Adventure Special

Das Genre der Adventure-Spiele ist traditionsreich aber noch lange nicht am Ende. Vor allem in Deutschland kommen auch heute noch immer wieder geniale Adventures auf den Markt. Wir legen in dieser Sendung deshalb einen Schwerpunkt und stellen euch die Neuerscheinung  Deponia und den Klassiker Day of the Tentacle vor.

Zunächst geht’s aber erstmal mit Gabriel Gohr auf die Meta-Ebene. Das Spielprinzip Trial & Error ist eine Problemlösungsstrategie, die auch bei Videospielen gerne angewandt wird. Vor allem frühe Jump&Runs raubten uns mit Leveln den letzten Nerv, wenn es um das schiere Auswendiglernen von Fallen ging.

Im „Reloaded“ stellt uns Cathrin Herr das total durchgeknallte Point-&-Click Adventure Day of the Tentacle von 1993 vor. In dem Spiel geht es darum die Menschheit vor der Weltherrschaft bösartiger Tentakel zu retten. Gemixt mit Zeitreisen und einer irrwitzigen Story wird Day oft the Tentacle zu einem der besten Adventures aller Zeiten!

Daedelic Entertainment bescherte uns dieses Jahr mit Deponia einen kleinen Überraschungserfolg. Das Point-&-Click Adventure Deponia war eine Zeit lang auf der Bestsellerliste bei Amazon und bekam schon vor Release eine zweite Auflage verpasst. Das altehrwüdige Genre der Point-&-Click Adventures kann also auch heute noch mit der ein oder anderen Perle aufwarten. Und eine solche ist Deponia zweifellos. Meint zumindest Geraldine Zimmermann.

Mit dem Thema des Adventure-Genres haben wir uns noch genauer auseinander gesetzt. Denn diese Spiele haben es wirtschaftlich gesehen schwer und treffen oft nicht den Massengeschmack. Doch gerade in Deutschland werden immer noch einige Point-&-Click Adventures entwickelt. Besonders umtriebig ist dabei der Spielentwickler und Publisher Daedelic rund um Gamedesign-Genie „Poki“, die sich für Spiele wie Edna bricht aus oder Harveys neue Augen verantwortlich zeichnen. Diese Spiele und mehr von Daedelic stellt Geraldine Zimmermann im Gespräch mit den Moderatoren Alex Dornheim und Thomas Steuer vor.

Klassisch wirds auch bei Shank 2. Allerdings auf ganz andere Weise. Das Spiel ist dem Beat em Up Genre zuzuordnen und ganz in 2D-Comic-Grafik gehalten. Gabriel Gohr konnte die Klopperei nicht vollends überzeugen. Die Story ist für Neueinsteiger verwirrend, die Musik eintönig und selbst die Gewaltdarstellungen sind öde. Für Fans des Genres ist Shank 2 aber dennoch ein solides Spiel.

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